Montag, 21. Mai 2007

Busfahren


Da ich auf den Luxus eines Autos verzichten muss, bin ich nun auf Busfahren umgestiegen, wenn mein Ziel in mehr als ner Meile Entfernung liegt. Mit vier Gallonen Flüssigkeit vom Einkaufen nach Hause zu laufen sieht nämlich erstens aus als wär mer hier in Indien, zweitens macht es überhaupt keinen Spass, drittens Blasen an die Füße und viertens ziemt es sich wohl nicht. Ich hab letztes Wochenende zu Omar (wahlweise auch Alan), den wir kurz davor kennengelernt hatten gemeint, dass wir doch auch in den Club laufen könnten, sind ja nur ein paar Blocks. Seine Antwort war: "Noooooo, don't walk, nobody walks in Hollywood!" Also halt nich (wobei ja jeder, der mich ein bisschen kennt sowieso weiss, dass ich das sooo schlimm auch nicht finde ;)). Aber zurück zum eigentlichen Thema: Busfahren kostet also tagsüber § 1.25 und nachts § 0.75 egal wohin. Das Tolle daran ist aber, dass man den Betrag passend haben muss, weil die Busfahrer nicht wechseln. Heute hatte ich schon alles schön in Kleingeld parat, weil ich der Busfahrerin letztes Mal für eine Station (jahaa, ich habs nich geblickt, wo ich aussteigen muss) schon n halben Dollar schenken musste, dann sagt die mir: "Coins are not working today". Ja geht's eigentlich noch???? Nicht wechseln können und dann auch noch nur Scheine annehmen?? In Deutschland wär das wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Aber hier geht einiges, was in Good Old Germany wohl eher nich so angebracht wär ;) Mal ganz abgesehen von dem "Every-Day-is-like-Carneval-Feeling" auf Hollywood's Straßen. Da könnt ich auch im Batman-Kostüm vor die Haustür gehen und keiner fänd's komisch...

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